Entlastung der Lehrbetriebe durch Regulierungsabbau

Wie kann man den Verwaltungsaufwand für die Ausbildungsbetriebe verringern und gleichzeitig die Qualität der Ausbildung gewährleisten? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Team an der EHB zusammen mit BSS Volkswirtschaftliche Beratungen. Die Analyse der Situation in den Betrieben hat zunächst ergeben, dass beträchtliche Unterschiede bestehen zwischen den Berufen. Zwischen zwei und sechs Tagen pro Lernenden und Jahr investieren die Betriebe. Kleinere Betriebe betreiben weniger Aufwand als grosse, trotzdem ist ihre Zufriedenheit mit dem Kosten-Nutzen-Verhältnis geringer als bei grossen Betrieben.

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Weiter enthält der Abschlussbericht eine Reihe von konkreten Empfehlungen. Unter anderem sollten etwa die Bildungspläne die Perspektive der Betriebe vermehrt berücksichtigen, gemeinsame digitale Plattformen und Portale genutzt und Berufsbildnerkurse optimiert werden. Die Umsetzung von konkreten Massnahmen findet unter der Schirmherrschaft der Tripartite Berufsbildungskonferenz (TBBK) statt.