Projekt

Ausbildungsbereitschaft der Schweizer Betriebe 1985-2008

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Im Projekt wird die Ausbildungsbereitschaft aller schweizerischen Betriebe im Rahmen der dualen Lehrlingsausbildung über den Zeitraum von 1985 bis 2008 analysiert. Im Zentrum der Analyse stehen dabei die Determinanten der Ausbildungsbeteiligung der Betriebe.

Die betriebliche Ausbildungsbereitschaft ist in Zeiten knapper Lehrstellen ein vieldiskutiertes Thema. Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt das Ziel, die Entwicklung der Ausbildungstätigkeit der schweizerischen Betriebe in der beruflichen Grundbildung zu beschreiben und soweit möglich zu erklären. Dazu werden die Daten der Betriebszählungen (BZ) des Bundesamtes für Statistik von 1985, 1995, 1998, 2001,2005 und 2008 verwendet, in welchen nach der Anzahl Lehrlinge im Betrieb gefragt worden ist. Die in den Betriebszählungsdaten existierenden Informationen zu betrieblichen Charakteristiken wie Betriebsgrösse, Branche und Region werden ergänzt durch Informationen aus anderen Datenquellen zu demographischen Entwicklungen der Jugendkohorten, Maturitätsquoten, regionalen Bildungsangeboten und Konjunktur.

Methode

Es handelt sich um eine Sekundäranalyse existierender Datenquellen, hauptsächlich der Schweizerischen Betriebszählungsdaten (Vollerhebungen der Jahre 1985, 1995, 1998, 2001, 2005 und 2008). Diese Daten werden ergänzt mit Daten aus der Statistik der Schüler und Studierenden des BfS und BIP-Daten.

Die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe (ausbildend ja/nein) sowie die Ausbildungsintensität (Verhältnis Anzahl Lernende zu Anzahl MitarbeiterInnen im Betrieb) werden im Quer- und Längsschnitt mit verschiedenen multivariaten ökonometrischen Verfahren analysiert (Probit, OLS, Fixed-Effects, Oaxaca-Blinder und Fairlie decompositions).

Die Betriebe in der dualen Berufsbildung: Entwicklungen 1985 bis 2008 inkl. résumé en français

Weitere Publikationen zu diesem Thema:

Ausbildungsbereitschaft der Schweizer Betriebe 1985-2005

Projektstatus: 
Abgeschlossen
Datum: 
31.12.2010 bis 31.12.2012
Projektleitung: 
Partner/-innen: 

Bundesamt für Statistik (BfS)