Projekt

ConVET - Connectivity in Vocational Education and Training. Europäisches Partnerschaftsprojekt, Lifelong Learning Programme (LLP), Leonardo da Vinci

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Das Hauptanliegen dieser Partnerschaft besteht darin, ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und Möglichkeiten von Connectivity, d.h. die Integration des schulischen und betrieblichen Lernens und Lehrens im Rahmen der Berufsbildung zu erlangen.

Die Integration dieser Lernorte ist seit jeher ein Anliegen der Berufsbildung und nimmt auch heute noch eine zentrale Stellung in der bildungspolitischen Diskussion ein, vor allem im Hinblick auf immer anspruchsvoller Arbeitsmarktanforderungen in Bezug auf Flexibilität und Lernbereitschaft.

Diese Partnerschaft bringt verschiedene an der Berufsbildung beteiligte Institutionen (z.B. Berufsbildungszentren, Fachverbände im Berufsbildungsbereich, Forschungs- und Ausbildungszentren von Berufsfachschullehrkräften) aus mehreren europäischen Ländern (Österreich, Finnland, Deutschland, Italien, Schweiz) zusammen, die daran interessiert sind, diese Themen zu diskutieren.

Insbesondere geht es um:

  • die Kennzeichnung verschiedener Regulierungs- und Umsetzungsmodalitäten von Connectivity innerhalb ausgewählter Ausbildungsgänge und den Austausch über deren potentiellen Auswirkungen auf das berufliche Lernen und Lehren sowie
  • die Identifikation von möglichen Ansatzpunkten für Interventionen zur wirksamen Förderung von Connectivity.
  • die Förderung des Dialogs zwischen den wichtigsten Akteuren des Berufsbildungssystems bezüglich der Herausforderungen und Strategien für die Umsetzung von Connectivity.
Methode

Das Projekt sieht eine vergleichende Analyse von  Dokumenten(Lehrpläne, Vorschriften, Verordnungen, etc.) aus zwei oder drei ausgewällten Ausbildungsgängen vor, die den folgenden Sektoren entstammen a) Industrie-Handwerk b) Wirtschaft und Handel c) Tourismus. Außerdem wird ein Fragebogen an eine Stichprobe wichtiger  Interessensgruppen aus jedem Land ausgehändigt (Lehrer, Berufsausbilder in Lehrbetrieben, etc.) um Einschätzungen über den Grad der Abweichung  zwischen formalen Reglementierungen und tatsächlich umgesetzter Connectivity zu generieren.

Die Ergebnisse dieser Analysen und Erhebungen werden im Hinblick auf ihre Implikationen für die Gestaltung von Lehrplänen und Lehr-Lernarrangements in Schule und Betrieb diskutiert.

Projektstatus: 
Abgeschlossen
Datum: 
1.8.2012 bis 1.7.2014
Projektleitung: 
Partner/-innen: 

Società Svizzera degli Impresari Costruttori, Sezione Ticino (SSIC) (Swiss silent partner); DFP, Divisione della Formazione Professionale, Dipartimento dell’educazione, della cultura e dello sport, Cantone Ticino, Swiss silent partner; The Finnish Institute for Educational Research (FIER), Finland; Cooperativa ORSO, Torino, Italy; Fondazione Casa di Carità Arti e Mestieri, Torino,Italy; Leopold-Franzens University of Innsbruck (LFUI). Department of Organization and Learning (Business and Vocational Education). Innsbruck, Austria; Technische Universität Chemnitz, Chemnitz ,Germany; Technische Universität Darmstadt. Arbeitsbereich Technikdidaktik, Institut für Pädagogik. Darmstadt, Germany; Federazione Ticinese della Società degli impiegati del commercio (SIC Ticino), Bellinzona