Projekt

Die Rolle der Ausgestaltung der beruflichen Grundbildung für den frühen Berufsverlauf

Ausbildung Berufe junge Leute Beruf Freisteller freigestellt isoliert
Das schweizerische Berufsbildungssystem auf der Sekundarstufe II besteht aus rund 230 Ausbildungsberufen, die sich institutionell beispielsweise in ihrer Spezifität, durch unterschiedlich standardisierten Prüfungen und durch unterschiedliche Anforderungsniveaus unterscheiden. Das Dissertationsprojekt untersucht, wie sich diese Heterogenität in der Berufsbildung auf die frühe Arbeitsmarktsituation von Personen mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis auswirkt.

In einem ersten Schritt werden detaillierte Informationen über die institutionellen Merkmale der Ausbildungsberufe, d.h. den Grad der Spezifität, Standardisierung und vertikalen Differenzierung, anhand von Bildungsverordnungen und -Pläne erhoben. Anschliessend werden diese Daten mit repräsentativen Daten auf Individualebene verknüpft (Schweizerische Arbeitskräfteerhebung, TREE). Schliesslich wird mit Hilfe multivariater Analysen (Multilevel- und Propensity score-Methoden) untersucht, wie die institutionellen Merkmale des Ausbildungsberufes den frühen Berufsverlauf, insbesondere die Einkommens- und Mobilitätschancen der Jugendlichen beeinflusst.

Betreuende Dissertation:

Projektstatus: 
Laufend
Datum: 
1.1.2019 bis 31.12.2023
Projektleitung: